Wie aus einer kleinen tschechischen Schuhfabrik ein Weltmarktführer wurde
Was als kleines Schuhgeschäft in Zlín begann, wurde zu einem globalen Imperium und zu einem sozialen Experiment. Das tschechische Unternehmen „Baťa“, 1894 gegründet von Tomáš Baťa und seinen Geschwistern, revolutionierte nicht nur die Schuhproduktion, sondern auch das Leben seiner Beschäftigten. Mit dem Versprechen von Wohlstand, Bildung und sozialem Aufstieg lockte „Baťa“ Tausende in die Fabriken. Doch der Preis dafür war hoch: Der Alltag der „Baťa-Menschen“ wurde bis ins Private hinein rationalisiert, kontrolliert und gestaltet. In der neuen Folge „Epochal“ spricht Christiane Kormann mit dem Historiker Gregor Feindt über sein Buch „Baťas Menschen. Rationalisierung, social engineering und Differenzierung in der tschechoslowakischen...